Teil 2: Kirchlindach und die Welt
Die Welt schreibt das Jahr 2001. Für Martin Bucher stand, an einem vermeintlich ruhigen Herbsttag, die Moderation eines wichtigen, strategischen Workshops in Kirchlindach an. Diese kleine idyllische Gemeinde im Kanton Bern, mit ungefähr 3'000 Einwohnern auf 595 m.ü.M. gelegen, war an diesem Tag bereit für die Workshopteilnehmenden.
Auch Martin Bucher war bereit. Am Workshop herrschte damals striktes Handyverbot, damit sich alle Teilnehmenden auf den Workshop konzentrieren konnten. Enthusiastisch eröffnete er den Workshop wie geplant. Der Workshop lief gut, die Teilnehmenden waren sehr engagiert und der Moderator war äusserst fokussiert.
Als am späten Nachmittag Martins Workshop in Kirchlindach erfolgreich abgeschlossen wurde, packten die Teilnehmenden ihre Mobiltelefone wieder hervor und schalteten sie wieder ein. Innert Sekunden klingelte bei fast allen Teilnehmenden das Handy und anschliessend stockte allen der Atem, als sie die dramatische Nachricht vernahmen.
Wie wir alle wissen, hielt nicht nur Kirchlindach, sondern die ganze Welt an diesem 11. September 2001 den Atem an:
Die News eines Terroranschlages verbreiteten sich rasant in den Medien. Die Bilder zeigten Rauchsäulen, die aus Wolkenkratzern aufstiegen, aufgebrachte Menschen, in sich zusammenstürzende Gebäude, eine Attacke auf das Pentagon - lief da der falsche Film? Ungläubig sassen die Menschen damals vor den Fernsehern und lauschten den Nachrichten.
Alle blickten nach Westen: In die USA.
Aus dem vorbereiteten Apéro und dem gemütlichen Beisammensein nach dem Workshop wurde an diesem Tag nichts. Alle Teilnehmenden wollten nur noch eins, so rasch als möglich nach Hause. Herrschte nun Krieg auf internationaler Ebene? Was würde als nächstes passieren? Würde es eine globale Wirtschaftskrise geben? Welche Veränderungen würden nun auf Martin Bucher und seine Familie zukommen, die aus familiären Gründen immer zwischen den USA und der Schweiz hin und her reisten? Und was würde aus der mabuco werden?
Diese und viele weitere Fragen stellte sich die gesamte Weltbevölkerung und niemand konnte erahnen, was jetzt als nächstes passieren würde. Die Unsicherheit war gross, das Ausmass unklar. Eine globale Angst breitete sich aus.
Was nun? Fragen über Fragen, die sich die Welt zu diesem Zeitpunkt stellte.
Glücklicherweise blieb aber eine befürchtete Krise in der Schweiz aus, und die Aufträge für die Firma mabuco konnten beibehalten werden. Als vertrauenswürdige Person konnte Martin Bucher seine Kunden und Partner weiterhin überzeugen, auf die mabuco zu setzen.
So erschreckend dieses Ereignis auf globaler Ebene auch war - aus einer solchen Krise entstanden unerwarteterweise auch Lektionen, mit denen die Firma mabuco wachsen sollte:
Im Jahr 2002 wurde die ursprüngliche Einzelfirma mabuco in die mabuco GmbH überführt und weitere Mitarbeitende kamen mit an Bord. Jeder einzelne Mensch brachte seine eigene Geschichte mit und von da an, schrieben sie gemeinsam an der mabuco-Geschichte weiter.
Fortsetzung folgt...
Kirchlindach und die Welt am 11. September 2001
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